Beat Saber verbrennt rund 5 Kalorien pro Minute echter Spielzeit, mit EKG-Brustgurt gemessen, also etwa 120 bis 150 Kalorien in einer halben Stunde. Das ist deutlich weniger als die Werte, die die meisten Quellen im Netz und die Fitness-Apps in der VR-Brille angeben. Ich habe es dreimal selbst nachgemessen, zuletzt parallel mit einem EKG-Brustgurt, und die Ergebnisse gegen die einzige Studie gehalten, die Beat Saber per Atemgasanalyse untersucht hat.
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Meine Messung in Kürze: Ich habe Beat Saber dreimal unter fast identischen Bedingungen gespielt, jeweils knapp 28 Minuten. Die App YUR gab 270, 337 und 244 Kalorien aus. Bei der dritten Session lief parallel ein Polar H10 Brustgurt mit: Er hat 116 Kalorien gemessen, die Atemgas-Referenz für mein Gewicht liegt bei 118. Der Unterschied lag in der Intensität, in der zweiten Session liefen zwei von sechs Songs auf Expert. Beide Werte liegen deutlich über dem, was die einzige Atemgasstudie zu Beat Saber misst. Johansen et al. 2023 kommen auf 3,8 MET, bei meinen 81 Kilogramm also rund 143 Kalorien in 28 Minuten.
Die Abweichung beträgt 89 beziehungsweise 99 Prozent. Die Studie misst für pulsbasierte Schätzformeln 64 bis 78 Prozent Überschätzung, meine Werte liegen sogar noch darüber. Der Grund ist derselbe: Armarbeit treibt den Puls stärker nach oben als den Sauerstoffverbrauch. YUR misst meinen Puls dabei gar nicht, sondern schätzt ihn aus der Bewegung und rechnet ihn dann in Kalorien um. Zwei Schätzebenen übereinander. Realistisch verbrannt habe ich pro Session rund 115 bis 170 Kalorien.
Übrigens: Dieser Beitrag dreht sich speziell um Beat Saber. Einen kompletten Überblick mit Trainingsplan, Spiele-Vergleich und Ernährung findest du in meinem großen Guide zum Abnehmen mit VR.
Wie viele Kalorien verbrennt Beat Saber wirklich?
Was meine drei Messungen ergeben haben
Drei Sessions innerhalb von zehn Tagen, fast identische Dauer. Das macht die Werte direkt vergleichbar, ohne dass ich etwas umrechnen muss.
| Session 1 | Session 2 | Session 3 | |
|---|---|---|---|
| Datum | 02.08.2026 | 09.08.2026 | 11.08.2026 |
| Dauer | 27:54 | 27:49 | 26:57 (aktiv 22:57) |
| Songs | 5 | 6 | 5 |
| Schwierigkeit | 1x Normal, 4x Hard | 2x Expert, 4x Hard | wie Session 1 |
| Angabe der YUR-App | 270 kcal | 337 kcal | 244 kcal |
| Atemgas-Referenz bei 81 kg | 143 kcal | 169 kcal | 118 kcal (aktives Fenster) |
| Abweichung | plus 89 Prozent | plus 99 Prozent | plus 107 Prozent |
| Polar H10 gemessen | 116 kcal |

Die dritte Messung: der Brustgurt entscheidet
Am 11. August habe ich die Songliste der ersten Session exakt nachgespielt, diesmal mit zwei Systemen gleichzeitig: der YUR-App und einem Polar H10 Brustgurt, der den Puls nicht schätzt, sondern per EKG misst. Damit gibt es erstmals drei Antworten auf dieselbe halbe Stunde.
| Quelle | Methode | Kalorien |
|---|---|---|
| YUR-App | Puls aus Bewegung geschätzt | 244 |
| Polar H10 | Puls per EKG gemessen | 116 |
| Laborstudie | Atemgasanalyse, 3,8 MET bei 81 kg | 118 |

Zwischen Brustgurt und Studie liegen 1,5 Prozent. Messung und Wissenschaft sind sich praktisch einig, und die App zeigt mehr als das Doppelte. Wichtig für den fairen Vergleich: YUR zählt auch Menü- und Leerlaufzeit als Spielzeit mit. Ich vergleiche deshalb über dasselbe aktive Fenster von knapp 23 Minuten, 244 gegen 116.
Der gemessene Puls entlarvt die Schätzung endgültig. Mein Herz schlug im Schnitt 98 Mal pro Minute, in der Spitze 119 Mal. Die App hatte für meine zweite Session einen Durchschnittspuls von 122 geschätzt, also mehr im Mittel, als mein Herz beim vergleichbaren Programm überhaupt im Maximum erreicht hat. In einem Moment der dritten Session blendete sie sogar einen Puls von 139 ein, während der Gurt nie über 119 kam.

Wie die dritte Messung abgelaufen ist, welche Szene die App überführt und was am Ende für dich dabei herauskommt, habe ich in einem eigenen Video zusammengefasst.
Prüf die Zahlen selbst
Zahlen im Netz kann jeder behaupten. Deshalb liegen meine beiden Beat-Saber-Messungen offen. Das sind die Original-Trainingseinheiten aus Polar Flow, gehostet bei Polar, nicht von mir aufbereitet:
| Messung | Dauer | Ø Puls | Max | Kalorien | Rohdaten |
|---|---|---|---|---|---|
| 11.08.2026 | 22:57 | 98 | 119 | 116 | bei Polar Flow ansehen |
| 13.08.2026 | 20:41 | 94 | 111 | 93 | bei Polar Flow ansehen |
Zur zweiten Messung gehört eine Einschränkung, die ich nicht verstecke: Der Minimalpuls lag bei 68 und damit unter meinem Ruhepuls von 70. Der Gurt lief also rund 4 Minuten mit, bevor ich wirklich gespielt habe. Rechnet man diesen Leerlauf heraus, komme ich auf rund 5,2 Kalorien pro Minute, praktisch denselben Wert wie am 11. August mit 5,05. Zwei unabhängige Messungen, dasselbe Ergebnis.
Was die Studienlage sagt
Es gibt genau eine Untersuchung, die den Energieverbrauch bei Beat Saber mit dem Goldstandard gemessen hat, also per Atemgasanalyse statt über Puls oder Bewegung: Johansen et al. 2023. Das Ergebnis sind 3,8 MET. Für eine Person mit 80 Kilogramm sind das rund 5 Kalorien pro Minute, und mit meinen 81 Kilogramm liege ich praktisch genau dort. Dieselbe Studie zeigt außerdem, dass pulsbasierte Schätzformeln bei Beat Saber um 64 bis 78 Prozent zu hoch liegen.
Die oft zitierten höheren Werte stammen fast alle aus einer anderen Quelle: Das Virtual Reality Institute of Health and Exercise hat für viele VR-Spiele Richtwerte veröffentlicht, darunter 6 bis 8 Kalorien pro Minute für Beat Saber. Das Projekt lief um 2018 aus, war nie peer reviewed, und die Betreiber wiesen selbst darauf hin, dass es sich nicht um eine wissenschaftliche Studie handelt. Trotzdem wandern diese Zahlen bis heute durch Blogs, Foren und KI-Antworten.
In der Community gibt es zahlreiche Erfahrungsberichte von Menschen, die mit Beat Saber deutlich abgenommen haben – einzelne berichten von rund 16 Kilogramm über einen längeren Zeitraum. Solche Geschichten sind anekdotisch, aber motivierend und zeigen ein wiederkehrendes Muster: Wer dranbleibt, sieht Ergebnisse.
Warum die App so weit danebenliegt
YUR misst nichts. Die App registriert, wie stark sich Kopf und Controller bewegen, schätzt daraus einen Puls und rechnet diesen Puls über eine Formel aus dem Jahr 2005 in Kalorien um. Ich habe die Rechnung nachvollzogen: Bei dem Durchschnittspuls von 122, den die App für meine zweite Session angibt, und meinen 81 Kilogramm liefert die Keytel-Formel je nach Altersannahme zwischen 305 und 330 Kalorien. Angezeigt wurden 337. Dass die App eher am oberen Rand liegt, spricht dafür, dass in ihrem Profil ein höheres Gewicht oder Alter hinterlegt ist. Das prüfe ich vor der nächsten Messung.
Seit der dritten Messung lässt sich der Fehler sauber zerlegen, denn jede Stufe wurde einmal real durchgemessen. Stufe 1, geschätzter Puls plus einfache Formel, das ist YUR: plus 107 Prozent. Stufe 2, echter Puls plus Lehrbuchformel nach Keytel: immer noch plus 44 bis 58 Prozent, exakt die Größenordnung, die auch die Studie für pulsbasierte Formeln ermittelt. Stufe 3, echter Puls plus kalibriertes Polar-Modell, das zusätzlich die im Fitnesstest bestimmte VO2max nutzt: trifft die Laborreferenz auf 1,5 Prozent. Die Überschätzung ist also kein Zufallsfehler, sondern das Produkt aus erfundenem Puls mal ungeeigneter Formel.
Das Signal an sich ist plausibel. Die App reagiert auf Bewegungsvolumen, und das sieht man in meinen Daten gut: Das Skyrim Theme ist mit 1,87 Blöcken pro Sekunde die dünnste Karte meiner zweiten Session, hat aber 280 Wände. Genau in diesem Song ist mein Kniebeugenzähler von 0 auf 3 gesprungen. Ducken ist Ganzkörperbewegung, und die registriert die App.
Kaputt ist nicht die Bewegungserkennung, kaputt ist die Umrechnung in Kalorien. Beat Saber ist überwiegend Armarbeit, und dabei steigt der Puls stärker an als der tatsächliche Sauerstoffverbrauch. Eine Formel, die vom Puls auf Kalorien schließt, überschätzt dieses Spiel deshalb systematisch.

Wie ich gemessen habe
Gespielt habe ich auf der Meta Quest 3, als PCVR über Virtual Desktop, mit der Fitness-App YUR im Hintergrund. Beide Sessions liefen am Stück und wurden komplett aufgezeichnet. Das Video unten zeigt die erste, mit diesen fünf Songs:
| Song | Schwierigkeit | Blöcke | Kartendauer | Start im Video | YUR-Zähler danach |
|---|---|---|---|---|---|
| Ylvis, The Fox | Normal | 306 | 2:32 | 01:00 | 29 kcal |
| Foster the People, Pumped Up Kicks | Hard | 492 | 3:20 | 04:04 | 68 kcal |
| Get Schwifty (Rick and Morty) | Hard | 629 | 4:28 | 07:56 | 131 kcal |
| System of a Down, Chop Suey | Hard | 687 | 3:23 | 13:10 | 183 kcal |
| Bag Raiders, Shooting Stars | Hard | 744 | 3:31 | 18:17 | 243 kcal |
| Summe | 2.858 | 17:14 | 270 (Sitzungsende) |
Die Zählerstände in der Tabelle stammen aus dem Video selbst, jeweils kurz nach dem Songende abgelesen. Am Videoende zeigt die Einblendung 268, die App-Sitzung schloss mit 270. Von den 27:54 Minuten der Sitzung waren 17:14 reine Spielzeit, also 62 Prozent, der Rest ging für Songauswahl und meine Kommentare dazwischen drauf. In der zweiten Session, in der ich kaum geredet habe, lag der Anteil bei 83 Prozent, gespielt mit sechs anderen Songs, darunter zwei auf Expert. Deren Kartenwerte tauchen unten im Songvergleich auf. Der komplette erste Durchlauf steht ungeschnitten auf YouTube, mit sichtbarem Zähler von der ersten bis zur letzten Minute:
Für die dritte Session kam ein Polar H10 dazu. Der Gurt misst per EKG, aufgezeichnet über die Polar-Flow-App auf dem Handy, und lief parallel zur YUR-Anzeige, damit beide Systeme dieselbe Session bewerten. Gespielt habe ich die identische Songliste der ersten Messung.
Was an dieser Messung belastbar ist und was nicht
Belastbar sind Dauer, Körpergewicht, Songliste, Schwierigkeitsgrade und der Wert, den die App ausgegeben hat, und seit der dritten Session auch der per EKG gemessene Puls. Alles davon ist dokumentiert und im Video nachvollziehbar.
Der Puls war in den ersten beiden Sessions der schwächste Punkt: kein Messgerät, nur die Schätzung der App. Genau das habe ich mit der dritten Session nachgeholt. Seitdem gibt es echte EKG-Werte vom Brustgurt, und jede Pulszahl in diesem Beitrag ist entsprechend gekennzeichnet, Angaben der App als Schätzung, Werte des Polar H10 als Messung. Dass Schätzung und Messung um mehr als 20 Schläge auseinanderliegen, ist inzwischen selbst ein Ergebnis dieser Reihe.
In diesem Test verwendet
Das ist der Gurt, der in diesem Beitrag die 116 Kalorien gemessen hat. Er nimmt den Puls per EKG am Brustkorb ab, statt ihn aus der Bewegung zu schätzen. In den Validierungsstudien zu Fitnessgeräten ist der H10 das Gerät, gegen das alle anderen gemessen werden, er ist also nicht einfach genauer, er ist der Maßstab.
- EKG-Messung am Brustkorb statt optisch am Handgelenk, wo Controller-Schlaufe und Griffkraft stören
- Von der Meta Quest direkt unterstützt, der echte Puls liegt als Overlay über jedem Spiel
- 30 Stunden interner Speicher, du kannst ohne Handy im Raum aufzeichnen und später auslesen
- Export als CSV, TCX, GPX und FIT über Polar Flow, ohne Abo und ohne Zusatzkosten
Kann man mit Beat Saber abnehmen?
Ja, aber die ehrliche Rechnung sieht so aus: Drei Sessions pro Woche mit je 28 Minuten kommen bei meinem Gewicht auf rund 430 Kalorien. Davon wären etwa 100 auch beim Nichtstun verbrannt worden, denn der Grundumsatz läuft immer mit. Unterm Strich bleiben rund 330 Kalorien zusätzlich pro Woche, im Monat also gut 1.400. Das entspricht etwa einem Fünftelkilo Fett. Wer abnehmen will, kommt um die Ernährung nicht herum, Beat Saber liefert den Bewegungsanteil.

Was Beat Saber trotzdem besser kann als das Laufband
Der eigentliche Vorteil steht in keiner Kalorientabelle: Ich mache es tatsächlich. Die Kombination aus Musik, Punktesystem und dem nächsten Highscore sorgt dafür, dass aus einer geplanten Viertelstunde regelmäßig eine halbe Stunde wird. Kein Fitnessstudio, keine Anfahrt, kein Wetter. Für alle, die sich zum Laufen nicht aufraffen können, ist das der Unterschied zwischen Training, das stattfindet, und Training, das geplant bleibt.
Beat Saber als Workout: Schwierigkeitsgrad, Songs, Dauer
Was Polar selbst über meine Sessions sagt
Die aufschlussreichste Zahl steht nicht bei den Kalorien, sondern bei den Herzfrequenzzonen. Polar teilt jede Einheit in fünf Zonen ein, die Grenzen liegen bei meinem Alter bei 89, 107, 125, 142 und 160 Schlägen pro Minute.
| Zone | Puls | 11.08. | 13.08. |
|---|---|---|---|
| Zone 1 | 89 bis 107 | 90 % (19:09) | 97 % (15:55) |
| Zone 2 | 107 bis 125 | 10 % (2:12) | 3 % (0:27) |
| Zone 3 | 125 bis 142 | 0 % | 0 % |
| Zone 4 | 142 bis 160 | 0 % | 0 % |
| Zone 5 | über 160 | 0 % | 0 % |
In beiden Sessions habe ich keine einzige Sekunde in Zone 3, 4 oder 5 verbracht. Polars Auswertung nennt beide Einheiten deshalb Erholungstraining. Das ist kein Urteil von mir, das kommt vom Hersteller des Messgeräts, und du kannst es in den oben verlinkten Rohdaten nachlesen.
Zum Vergleich habe ich drei Tage später Thrill of the Fight mit demselben Brustgurt gemessen: Durchschnittspuls 123, Maximum 160, und 55 Prozent der Zeit in Zone 3 und 4. Diese Einheit stuft Polar als Herz-Kreislauf- und Fettstoffwechseltraining ein. Derselbe Spieler, derselbe Gurt, dieselbe Woche, ein völlig anderes Ergebnis.
Damit ist die Frage, ob Beat Saber Sport ist, so ehrlich beantwortet, wie ich es kann: Es ist Bewegung, und zwar regelmäßige Bewegung, die tatsächlich stattfindet. Ein Herz-Kreislauf-Training im sportmedizinischen Sinn ist es auf Hard nicht. Wer diesen Reiz sucht, muss entweder die Schwierigkeit deutlich hochziehen oder ein Spiel wählen, das den ganzen Körper fordert.
Bringt Expert mehr als Hard?
In meinen Daten stieg die Schätzrate der App von 9,7 auf 12,1 Kalorien pro Minute, als ich von maximal Hard auf zwei Expert-Songs wechselte. Ein Teil davon ist echt, denn höhere Stufen bedeuten mehr Bewegung. Aber der Schwierigkeitsgrad allein sagt wenig. Entscheidender ist die Karte selbst: Blöcke pro Sekunde und Wände. Ein dichter Hard-Song wie Sandstorm mit 3,38 Blöcken pro Sekunde fordert mehr als ein dünner Expert-Song wie das Skyrim Theme mit 1,87.
Welche Songs am meisten fordern
Wer Beat Saber als Training nutzt, sollte auf zwei Kartenwerte achten. Erstens die Blockdichte, denn sie bestimmt das Armtempo. Zweitens die Wände, denn sie zwingen zum Ducken und Ausweichen und holen damit Beine und Rumpf ins Spiel. In meiner zweiten Session hatte das Skyrim Theme 280 Wände, und genau dort kamen die ersten Kniebeugen der Session zusammen. Karten mit vielen Wänden sind das, was Beat Saber vom reinen Armtraining unterscheidet. Wer gezielt nach solchen Karten sucht, wird bei den Community-Maps schneller fündig als im offiziellen Songpaket. Wie du sie installierst, steht in meiner Anleitung zu Beat Saber Custom Songs.
Pflicht-Upgrade
Schluss mit rutschigen Controllern bei Beat Saber und anderen intensiven Spielen. Die Hüllen verlängern den Griff der Quest-3-Controller für eine deutlich bessere Ergonomie und schützen die Hardware zuverlässig vor Beschädigungen.
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Wie viel habe ich selbst abgenommen?

Die Messreihe oben beziffert einzelne Sessions. Über die lange Strecke sieht meine Bilanz so aus:
Meine Ergebnisse:
- Über meine VR-Trainingszeit habe ich rund 7 Kilogramm verloren.
- Ich habe nicht nur abgenommen, sondern auch meine Ausdauer und Koordination verbessert.
Die Spielerfahrungen, die ich geteilt habe, zeigen, wie VR-Spiele wie Beat Saber als Trainingsmittel dienen können. Nicht nur ich, sondern auch andere haben ähnliche Erfolge erzielt. Verschiedene Quellen, wie MIXED, berichten von signifikanten Gewichtsverlusten durch Beat Saber.
Hardware Tipp
Der BOBOVR M3 Pro ist ein Halo-Kopfgurt für die Meta Quest 3 und Quest 3S. Das Halo-Design stützt sich am Hinterkopf ab und nimmt den Druck von deinem Gesicht. Der B2-Akku sitzt als Gegengewicht hinten und verlängert die Laufzeit der Quest spürbar, sodass du längere Sessions ohne Nachladen durchspielst.
- Längere Laufzeit durch den B2-Akku am Hinterkopf, ideal für lange Trainingseinheiten
- Magnetisches Hot-Swap-System für schnellen Akkuwechsel im laufenden Betrieb
- Halo-Design nimmt den Druck vom Gesicht und verlagert ihn auf den Hinterkopf
- Stabile Passform auch bei bewegungsintensiven Spielen wie Beat Saber
Andere VR-Spiele im Vergleich
Beat Saber ist der Einstieg, aber nicht das intensivste VR-Workout. Boxtitel wie Thrill of the Fight liegen spürbar darüber, weil sie den ganzen Körper dauerhaft fordern. Einen Überblick über die Spiele, die sich als Training lohnen, findest du in meiner Übersicht der besten VR-Fitnessspiele, und wie das Ganze in einen kompletten Abnehmplan passt, steht im großen Guide zum Abnehmen mit VR.
Häufige Fragen zu Beat Saber und Kalorien
Wie viele Kalorien verbrennt Beat Saber pro Stunde?
Gemessen per Atemgasanalyse sind es rund 265 bis 355 Kalorien pro Stunde, abhängig vom Körpergewicht. Mein eigener Brustgurt-Wert bestätigt das: 303 Kalorien pro Stunde bei 81 Kilogramm. Fitness-Apps in der Brille zeigen oft das Doppelte an, weil sie aus dem Puls hochrechnen, und diese Rechnung liegt bei Beat Saber systematisch zu hoch.
Stimmt die Kalorienanzeige von Apps wie YUR?
Nur als grober Richtwert. In meinen drei Messungen lag die App 89 bis 110 Prozent über der Referenz, im direkten Duell zeigte sie 244, während der Brustgurt 116 gemessen hat. Die App schätzt den Puls aus der Bewegung und rechnet ihn in Kalorien um, und genau diese Methode überschätzt Beat Saber nachweislich.
Kann man mit Beat Saber wirklich abnehmen?
Ja, aber nur als Teil eines Kaloriendefizits. Beat Saber liefert das Cardio mit rund 4 bis 6 Kalorien pro Minute, die Ernährung entscheidet über den Rest. Wer regelmäßig spielt und auf seine Gesamtbilanz achtet, nimmt damit ab.
Wie oft sollte ich spielen, um Ergebnisse zu sehen?
Realistisch sind 3 bis 5 Sessions pro Woche mit je 20 bis 30 Minuten. Wichtiger als einzelne Rekorde ist das Dranbleiben. Kombiniert mit einer leichten Kalorienreduktion zeigt sich nach einigen Wochen ein sichtbarer Effekt.
Reicht Beat Saber allein zum Abnehmen?
Nein. Beat Saber ist das motivierende Cardio-Element, aber der Gewichtsverlust entsteht über die Ernährung. Als alleiniges Workout ohne Ernährungsumstellung bleibt der Effekt klein.
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Quellen
- Kalorien-Einstufungen einzelner VR-Spiele (u. a. Beat Saber): VR Institute of Health & Exercise (Richtwerte, keine exakten Messwerte).
- VR-Training & Gewichtsabnahme – kontrollierte Studie: Seo & Kim (2023), VR-Übungsprogramm senkt BMI bei übergewichtigen Frauen (RCT).
- Energieverbrauch bei VR-Training, gemessen per indirekter Kalorimetrie: Johansen et al. (2023), peer reviewed. Beat Saber = 3,8 MET, pulsbasierte Formeln überschätzen um 64 bis 78 Prozent.
- Umrechnung von Herzfrequenz in Energieverbrauch: Keytel et al. (2005), Prediction of energy expenditure from heart rate monitoring during submaximal exercise, Journal of Sports Sciences.
- Eigene Messreihe: drei Beat-Saber-Sessions vom 02.08.2026, 09.08.2026 und 11.08.2026, je rund 28 Minuten, die dritte davon mit parallel getragenem Polar H10 Brustgurt, dokumentiert in den eingebetteten Videos.
Über den Autor: Marcus Jegszent
Marcus ist der Gründer von VRgamingworld und nutzt seit 2019 VR-Hardware im Alltag. Er hat vier Headsets verglichen – von der ersten Oculus Quest über die Oculus Rift S bis zur Meta Quest 3, die er täglich nutzt.
Seine Schwerpunkte: PCVR-Modding, VR-Fitness und praxisnahe Hardware-Tests. Er baut seit der 3dfx-Voodoo-Ära eigene Gaming-PCs und kennt jede Stellschraube zwischen Grafikkarte und SteamVR-Performance.
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