VR Glossar: Alle Fachbegriffe einfach erklärt

VR Glossar: Alle Fachbegriffe rund um Virtual Reality verständlich erklärt

Von 6DoF bis Wabbajack: Hier findest du die wichtigsten VR-Fachbegriffe knapp und verständlich erklärt. Klar, direkt und ohne Marketing-Geschwätz.

Als ich 2019 in VR eingestiegen bin, hat mich kein Begriff mehr genervt als „Foveated Rendering“. Niemand konnte es mir verständlich erklären. Genau deshalb gibt es dieses Glossar. Hier findest du alle Fachbegriffe, die dir in meinen Anleitungen, Tests und Reviews begegnen, in verständlicher Sprache erklärt. Egal ob du gerade mit deiner ersten Quest 3 startest oder schon tief im PCVR-Modding steckst, hier wirst du fündig. Kategorien helfen dir bei der thematischen Suche, die A-Z-Leiste beim direkten Nachschlagen.

Alphabetisch nachschlagen

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Hardware & Headsets

6DoF (Six Degrees of Freedom)

6DoF beschreibt die sechs Bewegungsachsen, die ein modernes VR-Headset erfasst: drei Rotationen (Kopf drehen, neigen, kippen) und drei Translationen (vor/zurück, links/rechts, hoch/runter). Erst damit fühlt sich VR wirklich räumlich an.

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Inside-Out-Tracking

Beim Inside-Out-Tracking sitzen die Kameras direkt am Headset und scannen die Umgebung. Die Meta Quest 3 nutzt diese Methode, weshalb du keine externen Sensoren mehr brauchst.

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IPD (Augenabstand)

IPD steht für Interpupillardistanz, also den Abstand zwischen deinen Pupillen. Ist er falsch eingestellt, wird das VR-Bild unscharf und du bekommst schnell Kopfschmerzen. An der Quest 3 lässt er sich stufenlos anpassen.

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Pancake-Linsen

Pancake-Linsen sind die neue Generation optischer Systeme in modernen VR-Headsets wie der Quest 3. Sie liefern ein deutlich schärferes Bild als die alten Fresnel-Linsen und ermöglichen dünnere Brillen.

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Refresh Rate (Bildwiederholrate)

Die Refresh Rate gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde das Display anzeigt. In VR sind 90 Hz das absolute Minimum, alles darunter führt schnell zu Motion Sickness. Die Quest 3 schafft bis zu 120 Hz.

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Standalone-Headset

Ein Standalone-Headset wie die Quest 3 funktioniert komplett ohne PC oder Konsole. Du setzt es auf, startest ein Spiel und legst los. Für mehr Grafikpower kannst du es trotzdem mit einem PC verbinden.

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Verbindung & Streaming

SteamVR

SteamVR ist die VR-Plattform von Valve und der Standard für PCVR-Spiele auf Steam. Ohne SteamVR keine PC-VR-Spiele. Funktioniert mit fast allen Headsets, auch der Quest 3.

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Air Link

Air Link ist Metas offizielle Lösung, um deine Quest kabellos mit dem PC zu verbinden und PCVR-Spiele zu streamen. Funktioniert gut, braucht aber stabiles 5- oder 6-GHz-WLAN.

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Virtual Desktop

Virtual Desktop ist eine kostenpflichtige App, die für viele die beste Streaming-Lösung für PCVR ist. Bessere Bildqualität als Air Link, mehr Einstellungsmöglichkeiten und stabilere Performance.

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Latenz

Latenz ist die Verzögerung zwischen deiner Bewegung und der Reaktion im VR-Bild. In VR ist sie besonders kritisch: Schon wenige Millisekunden zu viel führen zu Motion Sickness und einem schwammigen Spielgefühl.

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Bitrate

Die Bitrate gibt an, wie viele Daten pro Sekunde beim Streaming übertragen werden. Höhere Bitrate bedeutet besseres Bild, aber auch mehr Belastung für dein WLAN. Bei Air Link und Virtual Desktop manuell einstellbar.

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PC-Hardware & Performance

Foveated Rendering

Beim Foveated Rendering wird nur der Bereich, auf den du gerade schaust, in voller Auflösung berechnet. Das spart enorm viel GPU-Leistung. Voraussetzung ist Eye-Tracking, das aktuell nicht jedes Headset hat.

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DLSS

DLSS (Deep Learning Super Sampling) ist NVIDIAs KI-basierte Upscaling-Technik. Sie berechnet Bilder in niedriger Auflösung und skaliert sie hoch, was deutlich mehr FPS bringt. In VR ein echter Game-Changer für High-End-Titel.

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Reprojection

Wenn deine GPU nicht genug FPS liefert, springt Reprojection ein und berechnet Zwischenbilder, damit es weiterhin flüssig wirkt. Ein Notnagel, der nicht perfekt ist, aber Motion Sickness oft verhindert.

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Software, Modding & Tools

Sideloading

Sideloading bedeutet, dass du Apps an Metas offiziellem Store vorbei direkt auf deine Quest installierst. Praktisch für Mods, Custom Songs oder Apps, die nicht im offiziellen Store sind.

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Wabbajack

Wabbajack ist ein Tool, mit dem du komplexe Mod-Listen für Spiele wie Skyrim VR oder Fallout 4 VR mit einem Klick installierst. Schluss mit stundenlanger Mod-Installation und Crash-Suche.

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UEVR

UEVR ist eine universelle VR-Mod, die fast alle Unreal-Engine-Spiele in VR spielbar macht. Über 11.000 Titel sind theoretisch möglich. Entwickelt vom Modder Praydog, kostenlos verfügbar.

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Gameplay & Komfort

Motion Sickness

Motion Sickness ist die berüchtigte VR-Übelkeit. Sie entsteht, wenn dein Auge Bewegung wahrnimmt, dein Gleichgewichtssinn aber Stillstand meldet. Lösbar durch Training, gute Hardware und richtige Spielwahl.

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Smooth Locomotion

Smooth Locomotion ist die klassische Bewegung per Joystick, wie man sie aus normalen Spielen kennt. Immersiv, aber für VR-Einsteiger oft Auslöser für Motion Sickness.

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Teleport-Locomotion

Statt zu laufen teleportierst du dich punktuell zum Ziel. Die einsteigerfreundlichste Bewegungsart in VR, weil das Gehirn keine Bewegungs-Konflikte verarbeiten muss.

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Passthrough

Passthrough zeigt dir die echte Welt durch die Kameras der VR-Brille. Auf der Quest 3 sogar in Farbe. Grundlage für alle Mixed-Reality-Anwendungen.

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Roomscale

Roomscale-VR bedeutet, dass du dich frei in einem abgesteckten Bereich bewegen kannst. Das Headset trackt deine Position im Raum und überträgt sie ins Spiel. Voraussetzung für maximale Immersion.

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Immersion

Immersion beschreibt das Gefühl, wirklich in der virtuellen Welt zu sein. Sie entsteht durch das Zusammenspiel aus Grafik, Sound, Tracking, Haptik und Spielmechanik. Der heilige Gral jedes VR-Erlebnisses.

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VR Fitness & Gesundheit

Gamification

Gamification beschreibt das Phänomen, dass Spielmechaniken Anstrengung kaschieren. In VR-Fitness-Spielen wie Beat Saber merkst du oft erst nach dem Spiel, wie sehr du geschwitzt hast.

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Katze mit Tentakeln trägt VR-Headset und Controller – Logo von VRgamingworld
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