Du hängst mit den Fingerspitzen an einem Felsvorsprung, unter dir gähnt ein 1000 Meter tiefer Abgrund – und dein Magen rebelliert, obwohl du sicher im Wohnzimmer stehst. Genau dieses Gefühl liefert The Climb, Cryteks VR-Kletterspiel. Mit Teil 2 hat das Studio das Free-Solo-Erlebnis auf die Meta Quest gebracht. Wie gut sich das spielt und für wen es sich lohnt, klärt dieser Test.
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🧗 The Climb auf einen Blick
- Genre: VR-Kletterspiel (Free Solo)
- Entwickler: Crytek (CryEngine)
- Plattform: The Climb 2 = Meta Quest exklusiv (Quest 2/3); The Climb 1 = Rift/PC VR & Quest
- Preis: The Climb 2 ca. 30 € (Bundle mit Teil 1 ca. 40 €)
- Modi: Casual (entspannt) & Professional (Grip-Ausdauer + Chalk)
- Stärke: Atemberaubende Aussichten, intuitive Greif-Steuerung, top Armtraining, sehr komfortabel
- Schwäche: Kletter-Loop nutzt sich ab; kein echter Live-Multiplayer
- Wertung: 8/10 – die schönste Höhenangst in VR

Was ist The Climb? Free-Solo-Klettern von Crytek
Climb VR wurde von Crytek entwickelt – einem Studio, das für hochmoderne Grafik-Engines bekannt ist (z. B. die CryEngine). In Zusammenarbeit mit Oculus (heute Meta) entstand ein VR-Klettererlebnis, das Free-Solo-Klettern authentisch simuliert und Spieler in virtuelle Bergwelten versetzt.

The Climb 1 vs. The Climb 2
The Climb (2016) erschien zuerst für die Oculus Rift (PC VR) und kam später auf die Quest. The Climb 2 (2021) ist dagegen ein reines Quest-Spiel: Es bringt neue Schauplätze – darunter eine Großstadt mit Wolkenkratzern –, geschliffene Steuerung und mehr Komfortoptionen. Wer beide will, fährt mit dem Bundle am günstigsten.
Spielmechanik & Steuerung
Bei Climb VR kletterst du über Felsvorsprünge, indem du Oculus Touch Controller (bzw. Meta Quest-Controller) nutzt, um deine Hände zu steuern.
- Haptisches Feedback: Spürbare Vibrationen beim Greifen
- Bewegungssteuerung: Der eigene Körpereinsatz im Raum erhöht die Immersion
- Climb VR beste Einstellungen Meta Quest 3: Passe die Spieloptionen (Grafik, Komfortfunktionen) an deine Vorlieben an.
Casual vs. Professional: die zwei Modi
Im Casual-Modus kletterst du entspannt ohne Zeitdruck – ideal, um die Aussicht zu genießen und die Steuerung zu lernen. Im Professional-Modus zählt jede Bewegung: Deine Griffkraft erschöpft sich, du musst an sicheren Punkten ausschütteln und die Hände einkreiden (chalken), bevor sie abrutschen. Genau das macht die Aufstiege erst richtig spannend.
Level-Design: von den Alpen bis zum Wolkenkratzer
Die Level in Climb VR sind äußerst vielfältig:
- Alpen
- Majestätische Berggipfel und Schneestürme
- Erhöhte Schwierigkeit durch rutschige Griffe
- Versteckte Buchten
- Malerische Küstenabschnitte
- Fokus auf Rätsellösungen während des Kletterns
- Wilde Canyons
- Extrem herausfordernd, setzt präzises Timing voraus
- Atemberaubende Tiefblicke und enge Felsspalten

Tipps für höhere Aufstiege
Ausdauer richtig einteilen:
- Pausiere an sicheren Griffpunkten und atme durch.
- Tipp: Achte auf deinen „virtuellen Puls“ – in VR oft durch dezente Controller-Vibration spürbar.
Stürze vermeiden:
- Plane jeden Sprung vorher.
- Benutze kürzere Griffe, wenn du Ausdauer sparen musst.
Variiere Grifflängen:
- Kurze Griffe: Mehr Sicherheit, kosten aber Zeit.
- Weite Sprünge: Schneller, aber riskanter.
Plattformen & Voraussetzungen
Meta Quest (2 & 3)
- Autarke VR-Brille (kein PC erforderlich)
- Snapdragon XR2 (Gen 1 & Gen 2): Genug Power für flüssiges VR-Klettern
- Kabellose Freiheit: Ideal für 360-Grad-Bewegungen
Oculus Rift S (PC VR)
- Für PC VR sind bestimmte Systemanforderungen nötig. Je besser die Hardware, desto realistischer das Erlebnis.
Tabelle: Systemanforderungen für Oculus Rift S (PC VR)
| Anforderung | Minimum | Empfohlen |
|---|---|---|
| Grafikkarte | NVIDIA GTX 1050Ti / AMD Radeon RX 470 | NVIDIA GTX 1060 / AMD Radeon RX 480 |
| Prozessor | Intel i3-6100 / AMD Ryzen 3 1200 | Intel i5-4590 / AMD Ryzen 5 1500X |
| Arbeitsspeicher | 8 GB RAM | 8 GB+ RAM |
| Betriebssystem | Windows 10 | Windows 10/11 |
| USB-Anschlüsse | 3× USB 3.0 und 1× USB 2.0 | 3× USB 3.0 und 1× USB 2.0 (oder mehr) |
- Einfacher Batteriewechsel: Batterieöffnung ermöglicht schnellen Wechsel ohne Entfernen der gesamten Abdeckung.
- Komfortabler Griff: Weiches Silikon reduziert Druck und verbessert den Halt durch eine griffige Textur.
- Effektiver Schutz: Schützt Controller vor Kratzern und Stößen; Loch für Original-Handschlaufe integriert.
- Vielseitige Anpassung: Verstellbare Nylon-Velcro-Riemen und drehbare Nieten für unterschiedliche Handgrößen und Bewegungswinkel.
- Einfache Installation: Einteiliges Design für schnelles Anbringen und Entfernen.
- Grandiose Aussichten & Grafik dank CryEngine
- Intuitives, schweißtreibendes Greifen – echtes Armtraining
- Sehr komfortabel: stehend/sitzend, kaum Übelkeit – ideal für Einsteiger
- Hoher Wiederspielwert über Zeiten und Bestenlisten
- Der Kletter-Loop nutzt sich mit der Zeit ab
- The Climb 2 gibt es nur auf der Quest
- Kein echter Live-Mehrspieler – Konkurrenz läuft über Ranglisten
Für wen lohnt sich The Climb?
Ein klares Ja für alle, die beeindruckende Panoramen lieben, ein körperliches VR-Erlebnis suchen oder einen komfortablen Einstieg ohne Bewegungsübelkeit brauchen – The Climb ist eines der besten „Zeig-her-was-VR-kann“-Spiele. Wer dagegen schnelle Action oder eine Story will, ist mit Titeln wie Half-Life: Alyx besser bedient.
Fazit
The Climb ist der Inbegriff von virtuellem Klettern: grafisch eine Wucht, intuitiv zu steuern und erstaunlich anstrengend für die Arme. Der Spielablauf wiederholt sich auf Dauer, doch für das Gefühl, frei an einer Felswand zu hängen, gibt es kaum eine bessere VR-Erfahrung. Meine Wertung: 8/10.
Häufige Fragen (FAQ)
Welche Meta Quest ist die beste für The Climb?
Die Quest 3 liefert die beste Grafik und Performance, aber auch auf der Quest 2 läuft The Climb 2 sehr gut. Eine PC-Anbindung ist für Teil 2 nicht nötig.
Ist The Climb für Anfänger geeignet?
Ja, sogar besonders gut: Du spielst stehend oder sitzend und bewegst dich nicht künstlich fort, daher tritt kaum Übelkeit auf. Der Casual-Modus nimmt zusätzlich den Druck heraus.
Wie verbessere ich meine Ausdauer im Spiel?
Nutze kürzere, sichere Griffe, pausiere an stabilen Punkten und schüttle die Hände aus. Im Professional-Modus solltest du rechtzeitig chalken, bevor die Griffkraft nachlässt.
- Elite Strap mit Akku
- Vorteil: Mehr Tragekomfort und längere Spielsessions.
- KIWI design Comfort Controller Griffe
- Vorteil: Fester Halt und leichter Batteriewechsel.
- Tipp: Wichtig für Spiele wie Climb VR, wo viel Bewegung gefragt ist.
- Silikon-Gesichtsabdeckung
- Vorteil: Hygienisch, einfach zu reinigen.
- Transport-Case (z. B. von Aubika)
- Vorteil: Sichere Aufbewahrung und ideal für Reisen.
- Link-Kabel (5 m)
- Vorteil: Für PC-VR-Spiele (z. B. höhere Grafikqualität auf fähigen PCs).
(Interner Link-Tipp: Unser ausführlicher VR-Zubehör-Guide – mehr Details zu diesen und weiteren Produkten.)
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