Das Aubika Fast Charging Head Strap mit 8000 mAh Akku gab es schon kurz nach dem Marktstart der Meta Quest 3. Inzwischen ist es bei Amazon.de nicht mehr gelistet, und auch im offiziellen Aubika-Shop findest du es nicht mehr. Aubika verkauft stattdessen das Aubika Hybrid Headstrap mit 10.000-mAh-Wechselakku, das du als Elite- oder als Halo-Kopfband tragen kannst.
Hier liest du, was der Nachfolger laut Hersteller kann, wo du bei den Angaben genau hinschauen solltest und welches Akku-Kopfband ich selbst seit über 2 Jahren an meiner Quest 3 nutze.
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Inhaltsverzeichnis
- Kurzfazit
- Was aus dem Aubika Fast Charging Head Strap wurde
- Aubika Hybrid Headstrap: das kann der Nachfolger
- Herstellerangaben eingeordnet
- Meine Alternative: BoboVR M3 Pro
- Worauf du bei Akku-Kopfbändern achten solltest
- FAQ zum Aubika Akku-Kopfband
Kurzfazit
Das alte Aubika-Kopfband mit 8000 mAh bekommst du in Deutschland neu nicht mehr. Der Nachfolger Aubika Hybrid Headstrap bringt einen magnetischen 10.000-mAh-Akku mit, den du im laufenden Betrieb wechseln kannst, und lässt sich in 2 Varianten tragen. Die technischen Angaben stammen von Aubika, unabhängige Langzeiterfahrungen gibt es bisher kaum: Bei Amazon.de hat das Kopfband erst wenige Bewertungen. Eigene Messwerte habe ich für das BoboVR M3 Pro, das nach dem gleichen Prinzip funktioniert.
Was aus dem Aubika Fast Charging Head Strap wurde
Das ursprüngliche Aubika Fast Charging Head Strap hatte einen fest eingebauten Akku mit 8000 mAh, um 180° klappbare Seitenarme und eine Ratsche am Hinterkopf, mit der du es an deinen Kopfumfang anpasst. Der Akku saß hinten und wirkte als Gegengewicht zur Brille.

Die Amazon-Seite des Produkts ist offline, im offiziellen Aubika-Shop ist das Modell ebenfalls verschwunden. Vereinzelt tauchen noch Restposten bei Drittanbietern auf. Der häufigste Kritikpunkt von Käufern war damals die Ratsche: Einige berichteten, dass sie beim Festziehen ungleichmäßig griff oder klickte, als würde ein Zahnrad überspringen.
Aubika Hybrid Headstrap: das kann der Nachfolger
Das Aubika Hybrid Headstrap ist laut Amazon seit Oktober 2025 erhältlich und passt an die Meta Quest 3 und die Quest 3S. Der Name kommt vom Aufbau: Im Elite-Modus sitzt das Kopfband mit fester Stütze und Polsterung stramm am Kopf, laut Aubika gedacht für schnelle Spiele. Im Halo-Modus verteilt eine Stirnstütze den Druck, das Gesicht wird entlastet, etwa für Filme.
Die wichtigsten Herstellerangaben auf einen Blick:
- Akku: 10.000 mAh, magnetisch angedockt und im laufenden Betrieb wechselbar.
- Laden: 20 W Schnellladung, laut Aubika 70 % in 30 Minuten.
- Laufzeit: laut Aubika über 6 Stunden mit einer vollen Ladung.
- Rückmeldung: kurze Vibration beim Einsetzen des Akkus, Dauervibration unter 20 % Ladestand, LED-Anzeige am Akku.
- Passform: ergonomische Stirnstütze, verstellbarer Klettverschluss.
Bei Amazon stehen 2 Varianten zur Auswahl. Die Angaben oben beziehen sich auf die Variante „2 in 1 Battery HeadStrap“.
Aubika Hybrid Headstrap für Meta Quest 3 und 3S
Der Nachfolger des alten Aubika-Kopfbands: 2 Trageweisen und ein magnetischer Wechselakku.
- ✓ Akku: 10.000 mAh, im laufenden Betrieb wechselbar (laut Aubika).
- ✓ Laden: 20 W Schnellladung.
- ✓ Trageweise: Elite-Modus oder Halo-Modus.
- ✓ Kompatibel: Meta Quest 3 und Quest 3S.
Für alle, die den Aubika-Nachfolger wollen. Bei Amazon die Variante mit Akku wählen.
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Herstellerangaben eingeordnet
Bei Akku-Kopfbändern lohnt ein kritischer Blick auf die Zahlen. Die 10.000 mAh beziehen sich auf die Zellen im Akku. Beim Laden der Quest geht durch Spannungswandlung und Wärme Energie verloren, deshalb kommt nie die volle Kapazität im Headset an.
Wie lange es wirklich reicht, hängt stark vom Spiel ab. Meine Quest 3 hält ohne Zusatzakku im Alltag 2 bis 2,5 Stunden. In einer Amazon-Bewertung zum Aubika Hybrid Headstrap spricht ein Käufer von etwa 2 Stunden pro Akkuladung im normalen Betrieb. Die versprochenen „über 6 Stunden“ würde ich deshalb nicht als Richtwert nehmen.
Auch die Aussage, das Kopfband senke das Gesamtgewicht um 30 %, ist so nicht nachvollziehbar. Ein Akku-Kopfband macht die Brille insgesamt schwerer, es verteilt das Gewicht nur besser. Meine Quest 3 wiegt mit dem BoboVR M3 Pro und dessen großem B100 Akku 951 g, Meta gibt für die Brille allein 515 g an.
Meine Alternative: BoboVR M3 Pro
Ich selbst nutze seit Juni 2024 das BoboVR M3 Pro an meiner Quest 3, seit Januar 2025 mit dem großen B100 Akku. Der Akku sitzt am Hinterkopf, wirkt als Gegengewicht und lässt sich magnetisch wechseln, also das gleiche Prinzip wie beim Aubika Hybrid Headstrap. Mit dem mitgelieferten Akku spiele ich 1 bis 2 Stunden länger, der B100 hält bei mir 3 bis 4 Stunden. Der Haken: Im Liegen drückt der Akku am Hinterkopf. Alle Messwerte stehen in meinem BoboVR M3 Pro Test.
BoboVR M3 Pro mit Akku
Das Akku-Kopfband, das ich selbst seit Juni 2024 an meiner Quest 3 nutze.
- ✓ Akku: magnetisch wechselbar, am Hinterkopf als Gegengewicht.
- ✓ Laufzeit bei mir: mit dem mitgelieferten Akku 1 bis 2 Stunden länger.
- ✓ Erweiterbar: großer B100 Akku separat erhältlich.
- ✓ Kompatibel: Meta Quest 3 und Quest 3S.
Meine Empfehlung: über 2 Jahre im Alltag bewährt.
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Worauf du bei Akku-Kopfbändern achten solltest
- Wechselakku oder fest verbaut: Einen Wechselakku tauschst du, ohne das Spiel zu unterbrechen. Bei einem fest verbauten Akku ist das ganze Kopfband betroffen, wenn der Akku altert.
- Ersatzakkus: Prüfe, ob der Hersteller Ersatzakkus separat verkauft. Beim Aubika Hybrid Headstrap bemängelt ein Käufer in einer Bewertung vom Januar 2026, dass es noch keine zusätzlichen Wechselakkus gibt.
- Gewicht und Balance: Ein Akku am Hinterkopf macht das Setup schwerer, entlastet aber das Gesicht. Wer viel im Liegen spielt, merkt den Akku am Hinterkopf.
- Kompatibilität: Achte darauf, dass Quest 3 oder Quest 3S ausdrücklich angegeben sind. Kopfbänder für die Quest 2 passen nicht.
Wenn deine Quest generell zu schnell leer ist, hilft vorher ein Blick in meinen Ratgeber zu Akku-Problemen der Meta Quest 3. Weitere Upgrades findest du in meiner Übersicht zum Meta Quest 3 Zubehör.
FAQ zum Aubika Akku-Kopfband
Gibt es das Aubika Akku-Kopfband mit 8000 mAh noch?
Neu im regulären Handel nicht mehr. Die Amazon-Seite ist offline, und im offiziellen Aubika-Shop ist das Modell nicht mehr gelistet. Der Nachfolger heißt Aubika Hybrid Headstrap und hat einen 10.000-mAh-Wechselakku.
Passt das Aubika Hybrid Headstrap an die Meta Quest 3S?
Ja, laut Aubika ist es für die Meta Quest 3 und die Quest 3S gemacht. An die Quest 2 passt es nicht.
Wie lange hält der Akku des Aubika Hybrid Headstrap?
Aubika gibt über 6 Stunden mit einer vollen Ladung an. In der Praxis hängt das stark vom Spiel ab, ein Käufer berichtet in seiner Amazon-Bewertung von etwa 2 Stunden pro Akkuladung.
Was ist der Unterschied zwischen Elite- und Halo-Modus?
Im Elite-Modus sitzt das Kopfband mit fester Stütze stramm am Kopf, das ist für schnelle Spiele gedacht. Im Halo-Modus liegt das Gewicht auf einer Stirnstütze, das Gesicht wird entlastet, etwa beim Filmeschauen.
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Über den Autor
Marcus ist der Gründer von VRgamingworld und nutzt seit 2019 VR-Hardware im Alltag. Er hat 4 Headsets selbst genutzt und verglichen: die erste Oculus Quest, die Oculus Rift S, die Meta Quest 2 und die Meta Quest 3, die er täglich nutzt.
Seine Schwerpunkte: PCVR-Modding, VR-Fitness und praxisnahe Hardware-Tests. Seine Anleitungen zu Cyberpunk VR und Fallout 4 VR helfen bereits Tausenden Lesern. Er baut seit der 3dfx-Voodoo-Ära eigene Gaming-PCs und kennt jede Stellschraube zwischen Grafikkarte und SteamVR-Performance.
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