HP Reverb G2 Test

HP Reverb G2 Test: Ein tolles VR-Headset mit mittelmässigen Controllern

Die HP Reverb G2 ist ein reines PC-VR-Headset: Sie braucht zwingend einen leistungsfähigen Gaming-PC und liefert dafür eine der höchsten Auflösungen ihrer Generation. Der Valve Index hat bei seiner Einführung für Furore gesorgt, bleibt aber mit rund 1.079 Euro für viele unerreichbar.

⚠️ Wichtig vor dem Kauf (Stand 2026): Microsoft hat Windows Mixed Reality eingestellt. Mit Windows 11 Version 24H2 (Okt. 2024) funktioniert die HP Reverb G2 auf aktuellen Systemen nicht mehr – auch nicht über SteamVR. Nutzbar ist sie nur noch, wenn du auf Windows 11 23H2 (oder älter) bleibst oder den inoffiziellen „Oasis“-Treiber einsetzt (nur mit Nvidia-GPUs). Bitte unbedingt einplanen.
🔍 Transparenz: Ich habe die G2 nicht selbst getestet – diese Einschätzung beruht auf Spezifikationen, Fachtests und Nutzerberichten.

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Das HP Reverb G2, das 2020 als hochauflösendes Windows-Mixed-Reality-Headset erschien und zum Start rund 600 Euro kostete. Es stellt sich die Frage: ‚Wer ist die Zielgruppe für dieses Gerät?‘ Im Vergleich zu Metas Standalone-Brillen überzeugt die Reverb G2 mit überlegener Bildschärfe – interessant vor allem für VR-Enthusiasten, Sim-Fans und professionelle Anwender.

Dennoch könnte es für diejenigen interessant sein, die den hohen Preis der Index nicht rechtfertigen können. Tatsächlich hat Valve HP bei der Entwicklung des Reverb G2 geholfen, so dass HP einige der überzeugendsten Funktionen des Index für fast die Hälfte des Preises übernehmen konnte.

Vorteile

  • Scharfe, hochauflösende Bildschirme
  • Hervorragende Nahfeld-Lautsprecher
  • Ergonomisches Design

Nachteile

  • An den Controllern muss noch gearbeitet werden
  • Das Kabelmanagement ist unübersichtlich
  • Relativ hoher Preis

Das HP Reverb G2 hebt die VR-Erfahrung auf ein neues Niveau. Mit den revolutionären Nahfeld-Lautsprechern von Valve genießt du immersiven Klang, ohne Kopfhörer tragen zu müssen. Die visuelle Brillanz wird durch eine Auflösung von 2160 x 2160 Pixeln pro Auge garantiert, die selbst die anspruchsvollsten VR-Enthusiasten begeistert. Ein bedeutendes Upgrade gegenüber früheren Modellen ist die verbesserte Bewegungssteuerung mit vier Tracking-Sensoren, die eine präzisere und reaktionsfähigere Interaktion ermöglichen.

Vergleiche das G2 mit anderen führenden Headsets in unserem Artikel über die besten VR-Headsets. Die Einrichtung war dank Windows Mixed Reality vergleichsweise einfach – nur DisplayPort und USB-C, keine externen Basisstationen. Dieser frühere Vorteil ist heute allerdings hinfällig (siehe Warnhinweis oben).

Das Design des G2, das von HP in Zusammenarbeit mit Valve entwickelt wurde, zeigt ein klares Profil mit eleganten Linien, das nicht nur ästhetisch ansprechend ist, sondern auch einen robusten und bequemen Sitz bietet. Obwohl die Controller hinter den hochentwickelten Motion-Tracking-Controllern von Oculus zurückbleiben, gibt es die Möglichkeit, alternative Controller wie die Valve Index-Controller zu verwenden, um das Erlebnis weiter zu verbessern.

Spiele wie Superhot wirken durch die hohe Auflösung deutlich klarer – praktisch ohne den Screen-Door-Effekt niedrigerer Auflösungen. Erfahre mehr darüber, wie das G2 dieses Problem überwindet, in unserem Beitrag über Virtual Reality-Technologie.

HP Reverb G2 – Schärfe für Sim Fans und SteamVR

★★★☆☆ 3,5 von 5 Sternen (582 Bewertungen)

Wenn du bei PC VR vor allem eins willst, nämlich ein knackscharfes Bild für Cockpits, Menüs und Details, dann spielt die Reverb G2 genau diese Karte aus. Valve Linsen, hohe Auflösung pro Auge und SteamVR Kompatibilität machen sie besonders für Simulationen spannend.

  • Auflösung: 2.160 x 2.160 Pixel pro Auge (4K gesamt 4.320 x 2.160).
  • Bildrate: 90 Hz für flüssiges PC VR.
  • Sichtfeld: ca. 114 Grad für mehr Eintauchen.
  • Tracking: 4 Kameras Inside Out Tracking (2 vorn, 2 seitlich).
  • Audio: integriertes 3D Audio für räumlichen Sound.
  • Anschluss: DisplayPort 1.3 plus USB C 3.0, Bluetooth integriert.
  • Gewicht: ca. 727 g, angenehm leicht für längere Sessions.

🎮 PC VR Tipp: Stark bei Bildqualität, besonders für Flight Sim und Sim Racing. Bei Action Games können Controller Tracking und USB Zickereien nerven.

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Die Nahfeld-Lautsprecher des HP Reverb G2 beeindrucken mit klarem, kraftvollem Sound, der das Eintauchen in VR intensiviert – ein Ansatz, den auch der Valve’s Index nutzt. Im Gegensatz zu Kopfhörern liefern diese Lautsprecher ein Sounderlebnis, das die Grenzen zur Realität verwischt.

Besonders beim neuen VR-Modus des Microsoft Flight Simulators spielt die G2 ihre Stärke aus: Die detaillierten Cockpit-Instrumente und die realitätsnahe Erddarstellung profitieren spürbar von der hohen Auflösung – ein Paradebeispiel dafür, wofür sich ein scharfes PC-VR-Headset lohnt.

Praktischerweise braucht der Flight Simulator keine VR-Controller – ein kabelloser Xbox-Controller genügt. Bei schnellen Titeln wie Space Pirate Trainer und Half-Life: Alyx zeigen die G2-Controller dagegen Schwächen; gerade beim haptischen Feedback fällt der Vergleich mit den Valve-Index-Controllern klar zu deren Gunsten aus.

Zum Marktstart war die Reverb G2 mit rund 600 Euro teurer als die Meta Quest 2, bot dafür aber die höhere Auflösung. Der Valve Index gilt weiterhin als Referenz fürs beste PC-VR-Erlebnis, vor allem dank seiner präzisen Finger-Tracking-Controller.

Wichtiger als der Preis ist heute die Plattformfrage: Wegen des WMR-Aus ist die Reverb G2 nur noch eingeschränkt nutzbar. Wer ein aktuelles, sorgenfreies Headset sucht, fährt mit einer Meta Quest 3/3S oder einer PICO 4 besser. Zu ihrer Zeit war die Reverb G2 das beste Windows-Mixed-Reality-Headset. Heute ist genau diese Plattform aber ihr größtes Problem: Microsoft hat WMR eingestellt (siehe Hinweis oben).

Über den Autor: Marcus Jegszent

Marcus ist der Gründer von VRgamingworld und nutzt seit 2019 VR-Hardware im Alltag. Vier Headsets hat er selbst ausgiebig genutzt, von der ersten Oculus Quest über die Oculus Rift S bis zur Meta Quest 3, die er täglich im Einsatz hat.

Seine Schwerpunkte: PCVR-Modding, VR-Fitness und praxisnahe Hardware-Tests. Seine Anleitungen zu Cyberpunk VR und Fallout 4 VR helfen bereits Tausenden Lesern. Er baut seit der 3dfx-Voodoo-Ära eigene Gaming-PCs und kennt jede Stellschraube zwischen Grafikkarte und SteamVR-Performance.

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Katze mit Tentakeln trägt VR-Headset und Controller – Logo von VRgamingworld
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